bremen neu entdecken - mit belladonna unterwegs

Lernen Sie Bremen von einer anderen Seite kennen: als "Stadt der Frauen"!

belladonna bietet Stadtrundgänge zu spannenden - bekannten und vergessenen - Bremerinnen in Geschichte und Gegenwart an. Lassen Sie sich in die Vergangenheit entführen und wandeln Sie u.a. auf den Spuren von mächtigen Frauen, gelehrten Frauenzimmern, Bremerinnen im NS-Staat, Frauen am Fluss oder sehen Sie die Innenstadt aus dem Blickwinkel von Migrant_innen.

Jeder Rundgang kann bei uns für Gruppen mit einem individuellen Terminwunsch gebucht werden.

Kosten: 130,- € pro Rundgang

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, melden Sie sich für Ihren Rundgang an.

Unter 0421.703534 beraten wir Sie gerne!

Folgende Rundgänge können Sie buchen:

Machtvolle Bremerinnen

mit Christine Holzner-Rabe

Lernen Sie Frauen kennen, die im öffentlichen Leben in gehobenen Positionen arbeiten. Der Stadtrundgang porträtiert Pionierinnen in Politik, Justiz und Kirche. Diese Frauen sind Vorbilder, weil sie den Mut hatten, sich in sogenannte Männerdomänen durchzusetzen. Auch wenn sie nach wie vor, gemessen an ihrem Anteil in der Bevölkerung, deutlich unterrepräsentiert sind, werden Frauen in Führungspositionen unaufhaltsam zur Selbstverständlichkeit.

Treffpunkt: Roland am Markt

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Von Gräfin Emma und anderen Em(m)anzen

mit Christine Holzner-Rabe

Wer war Gräfin Emma, und welche Rolle spielte sie für Bremen? Der biografisch angelegte Stadtrundgang durch die historische Innenstadt Bremens stellt bedeutende Bremerinnen vor, deren Spuren sich im Stadtbild finden lassen. Der Rundgang zeichnet ein vielfältiges Bild vom Leben und Wirken berühmter, aber auch vergessener Bremerinnen. Das bekannte Stadtbild erscheint so in neue Licht.

Treffpunkt: Schweineskulptur Sögestraße

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Gelehrten Frauenzimmern auf der Spur

mit Christine Holzner-Rabe

1907 erschien der Leserinnenbrief einer Lehrerin, in dem sie das Fehlen von staatlich organisierter gymnasialer Mädchenbildung in Bremen beklagte. Heute unvorstellbar, lag damals die höhere Bildung noch in den Händen privater Institute - für finanzschwache Familien unbezahlbar. Was die Bremer Mädchen lernen konnten, wo sich diese Einrichtungen befanden und vor allem, welche Lehrerinnen hier arbeiteten, ist Thema des historischen Stadtrundgangs. Spannend dabei ist auch, welchen Lebensweg so manche Absolventin nach der Schule eingeschlagen hat. Es wird deutlich, dass das Recht auf Bildung keine Selbstverständlichkeit ist.

Treffpunkt: Altes Gymnasium, Kleine Helle 7

Dauer: 1,5 Stunden

Bremerinnen im NS-Staat

Leben nach 1933

mit Christine Holzner-Rabe

Wie veränderte sich der Alltag der Bevölkerung, nachdem die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen? Der Stadtrundgang zeichnet das leben von Frauen zwischen 1933 und 1945 exemplarisch nach. Wie fanden Justizwillkür und Verfolgung statt? Welche Auswirkungen hatte die Diktatur auf Bildung und Kultur in Bremen? Der Rundgang behandelt Krieg und Wiederaufbau sowie den Widerstand gegen das Regime.

Treffpunkt: Wilhelm-Kaisen-Denkmal am Herdentor

Dauer: ca. 2 Stunden

Stark.Mutig.Erfolgreich.

Unternehmerinnen in Bremen

mit Christine Holzner-Rabe

Ist Ihnen bekannt, dass es 1794 mehr als zwei Dutzend Brauerinnen in Bremen gab und dass die Witwe Schütt in der Wachtstraße eine Zinngießerei unterhielt? In der Pelzerstraße arbeiteten seit dem Mittelalter sogar Pelzerinnen und Kürschnerinnen als Meisterinnen. Der Rundgang stellt diese und andere Unternehmerinnen vor. Des Weiteren wird auf die Zeitumstände, die gesellschaftlichen Bedingungen und die Arbeitsbereiche dieser Frauen eingegangen.

Treffpunkt: vor der Kirche St. Johann im Schnoor

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Frauen am Fluss

mit Kathrin Klug

Frauen an Bord bringen Unglück – Seemannsgarn von gestern… Heute sind ca. 15 % der Studierenden an der Hochschule für Nautik Frauen. Eine Entwicklung, die noch vor 50 Jahren kaum denkbar war. Der Rundgang beschäftigt sich mit dem Wandel der Frauenrolle im maritimen Bereich. So ist die Rede von der umwerfenden Fischhändlerin Lucie Flechtmann, der klugen Schiffbauerin Anna Lange, der ersten weiblichen Kapitänin Barbara Massing, die am Schaffermahl teilnahm, sowie von der herausragenden Expertin für maritime Schlager Lale Andersen. Allen ist gemeinsam: sie sind mutig, einfallsreich, selbstbewusst und humorvoll.

Treffpunkt: Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Weltoffenes Bremen?!

Stadtführung rund um den Marktplatz

mit Cenéia M. Alves

Sehen Sie das historische und politische Herz Bremens mit anderen Augen!

Cenéia Alves hat ihren ganz eigenen Blick auf Bremen. Sie weiß, was gerade Migrant_innen in Bremen besonders interessiert. Den Bremer Dom von innen zu betrachten, ist z.B. ein besonderes Highlight. Aber Sie erfahren auch mehr über den Einfluss von Migrant_innen auf politischer Ebene. Auch wenn Sie schon einiges über Bremen wissen, hält der Rundgang sicherlich noch Neues für Sie bereit. Oder wussten Sie, dass es einen kleinen Bremer Roland in Brasilien gibt?

Treffpunkt: Roland am Markt

Dauer: 1,5 Stunden

Was bewegten sie?

 

Lesbische Frauen im Bremer Viertel

mit Monika Brunnmüller

Hätten sie gewusst, dass im Ostertor-/Steintorviertel ab 1970 viele einzigartige Einrichtungen entstanden sind, die für die Lesben- und Frauenbewegung in Bremen bedeutsam waren? Hätten Sie gedacht, dass Betty Gleim und andere Bremerinnen des 19. und 20.Jahrhunderts Frauen liebten? Der Rundgang bringt Ihnen Orte und Biografien aus der älteren und neueren Geschichte eines der lebendigsten Stadtteile nahe. Er endet bei belladonna, wo Sie die Gelegenheit haben das Bremer Frauenarchiv und die Bibliothek kennen zu lernen.

Treffpunkt: Rat&Tat, Theodor-Körner-Str. 1

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Dieser Rundgang ist für Frauen.

Skulpturen im Wandel der Zeit

Spaziergang zu Künstlerinnen im öffentlichen Raum

mit Anja Wohlgemuth

Wussten Sie, dass Künstlerinnen wie Clara Westhoff und Christa Baumgärtel mit ihren Arbeiten den Kulturraum rund um die Bremer Wallanlagen ausdrucksstark geprägt haben? Die menschliche Figur steht bei den Arbeiten im Mittelpunkt. Es geht um Freiheit, Toleranz und Akzeptanz, aber auch um Isolation. Themen, die die kunsthistorische Führung aufgreifen wird. Die Skulpturen von Paula Modersohn-Becker bis Wilhelm Kaisen sind auch eine spannende Zeitreise durch die Bremer Stadtgeschichte. Die vieldeutigen Werke erzählen Geschichten zwischen Vergangenheit und Gegenwart und lassen dabei Raum für eigene Gedanken und Erfahrungen.

Treffpunkt: Theater am Goetheplatz

Dauer: ca. 1,5 Stunden