Sportliche Frauen

Deutsche Sporthochschule Köln

Rollenbilder von Liebermann bis heute

Vortrag mit Dr. phil. Daniela Schaaf

in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen

(muss leider wegen Krankheit entfallen!!)

Anfang des 20. Jahrhundert war Sport eine reine Männerdomäne. Frauen durften sich nur an einigen für sie als ungefährlich geltenden Sportarten beteiligen. Max Liebermann hat mit Tennis und Reiten eben diese Sportarten in seinen Werken dargestellt, die in der Ausstellung „Max Liebermann – vom Freizeitvergnügen bis zum modernen Sport“ zu sehen sind. Der Mythos des schwachen Geschlechts, die unbequeme Kleidung und die Schicklichkeitsnormen führten dazu, dass Sport nur einer Minderheit von Frauen zugänglich war. Hartnäckig wurden Vorurteile verbreitet, dass Sport für Frauen gesundheitsschädlich sei und nicht der Natur der Frau entspräche. Trotz aller Hindernisse eroberten Frauen den Sport und brachen mit traditionellen Geschlechterrollen.

Rückblickend betrachtet gilt der Sport als einer der gesellschaftlichen Bereiche, in dem Frauen sich stärker emanzipieren und von patriarchaler Kontrolle befreien konnten. Der Vortrag geht der Frage nach, welche sportlichen Ereignisse Liebermann inspirierten und welche Rolle Frauen im Sport Anfang des 20. Jahrhunderts spielten. Abschließend zeigt ein Blick in die Gegenwart, wie Sportlerinnen medial dargestellt werden und welche Sportarten und Protagonist_innen Liebermann heute in seinen Bildern aufgegriffen hätte.

Beginn: Dienstag, 14. Februar 2017  /  19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, Vortragssaal, Eingang Süd
Kosten: 4,00 €