Erzählcafé: Früher Straße, heute Netz

Wer/welche braucht Feminismus?

Unser erfolgreiches Format des Erzählcafés führen wir weiter. In entspannter Atmosphäre wollen wir Frauengeschichte(n) von Zeitzeuginnen lebendig machen. Die mündlichen Berichte werden durch Plakate, Flugblätter und andere Dokumente aus dem Archiv veranschaulicht.

Dieses Mal treffen unterschiedliche Generationen von Feministinnen aufeinander. Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen in autonomen Zusammenhängen, selbstorganisierten Projekten und Institutionen aus. Welche gesellschaftlichen Strategien und Konzepte standen im Vordergrund? Welcher Lesben- und Frauenwiderstand fand auf der Straße statt?

Wie kann Feminismus heute aussehen und wie unterscheiden sich aktuelle feministische Diskurse von denen vor 30 Jahren? Welche Forderungen lagen ihnen zu Grunde, und was können wir von den früheren Frauenkämpfen lernen?

Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch. 

Erzählen werden:

Susanne Kuntz lebt in Hamburg, politisiert in der autonomen Frauen Lesben Szene. Aktuell engagiert sie sich im Projekt „Gedenkkugel“ für die in Ravensbrück ermordeten Lesben und für den “Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen“.

Agatha große Macke lebt in Lilienthal, gründete in den 70ern autonome Frauenprojekte in Bremen, war Mitorganisatorin der Bremer Frauenwoche und 21 Jahre lang Frauenbeauftragte in Syke.

Asli Polatdemir geboren in der Türkei, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen, forscht zu genderspezifischen Themen und Frauenbewegungen im innertürkischen Vergleich.

Maren Steinert lebt in Bremen und studiert Politikwissenschaften an der Universität Bremen und ist derzeit studentische Mitarbeiterin bei belladonna.

Moderation: Maria Spieker ist Diplompädagogin für Jugend- und Erwachsenenbildung und war 16 Jahre frauenpolitisch aktiv.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten

Beginn: Sonntag, 12. März 2017  /  15:00 - 17:00 Uhr
Ort: belladonna
Kosten: Spenden erwünscht