Stadtrundgang: Gelehrten Frauenzimmern auf der Spur

Betty Gleim, Gemälde von Georg Friedrich Adolph Schöner, um 1815. Focke-Museum, Bildquelle Wikipedia

mit Christine Holzner-Rabe

1907 erschien der Leserinnenbrief einer Lehrerin, in dem sie das Fehlen von staatlich organisierter gymnasialer Mädchenbildung in Bremen beklagte. Heute unvorstellbar, lag damals die höhere Bildung noch in den Händen privater Institute - für finanzschwache Familien unbezahlbar.

Was die Bremer Mädchen lernen konnten, wo sich diese Einrichtungen befanden und vor allem, welche Lehrerinnen hier arbeiteten, ist Thema des historischen Stadtrundgangs. Spannend dabei ist auch, welchen Lebensweg so manche Absolventin nach der Schule eingeschlagen hat. Es wird deutlich, dass das Recht auf Bildung keine Selbstverständlichkeit ist.

Christine Holzner-Rabe

Christine Holzner-Rabe lebt in Bremen. Sie ist Kulturwissenschalterin, Autorin und arbeitet als Dozentin für politisch-kulturelle Bildung.

Beginn: Sonntag, 05. März 2017  /  15:00 - 16:30 Uhr
Ort: Schweineskulptur Sögestr.
Kosten: frei
ermäßigt: frei