Führung mit Kunstgespräch: Max Beckmann

Max Beckmann, Selbstbildnis als Clown (Detail) 1921, Von der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

Max Beckmann. Welttheater

Führung durch die Ausstellung mit anschließendem Kunstgespräch

Führung mit Annette Schneider

Kunstgespräch mit Monika Brunnmüller

in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen

Theater, Zirkus, Varietés und Karneval übten auf Max Beckmann zeitlebens eine große Faszination aus. Die Kunsthalle Bremen zeigt erstmalig mehr als 150 Gemälde, Druckgrafiken, Zeichnungen und Skulpturen dieses vielseitigen Künstlers, der auch Dramen verfasste. Er arrangierte seine Figuren in immer neuen Szenarien, die seine Vorstellung von der Welt als Bühne vermitteln. Das menschliche Drama, z.B. die Beziehung zwischen Mann und Frau, betrachtete er auch als künstlerisches Thema. Der 1884 in Leipzig geborene Künstler heiratete zweimal und war mit zahlreichen Frauen befreundet. In den 1920er Jahren war Max Beckmann auf dem Höhepunkt seines Ruhms, mit Ausstellungen in ganz Europa. An der Städelschule in Frankfurt übernahm er die Professur einer Meisterklasse und wurde 1928 mit dem Reichsehrenpreis Deutscher Kunst ausgezeichnet. 1933 erfolgte die fristlose Entlassung, seine Werke galten bei den Nationalsozialisten als „entartet“. Mit seiner zweiten Frau Mathilde (Quappi) floh er nach Amsterdam, sie konnten aber erst 1947 in die USA ausreisen. Max Beckmann starb drei Jahre später in New York.

 

Eindrücke, Meinungen, Diskussionen

mit Monika Brunnmüller

Im Anschluss an die Führung findet ein angeleitetes Kunstgespräch bei Kaffee und Kuchen statt. Sie sind herzlich zu einem gemeinsamen Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen eingeladen. Außerdem erhalten Sie viele zusätzliche Informationen über spannende, selbstbewusste Frauen im Umfeld von Max Beckmann. Die Malerin und spätere Opernsängerin Minna Tube wurde seine erste Ehefrau. Lilly von Schnitzler war ab den 1920er Jahren Mäzenin und Sammlerin seiner Werke und seine zweite Frau Quappi verwaltete in New York den gesamten Nachlass.

 

Annette Schneider lebt in Bremen und Berlin. Sie ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und für zahlreiche Kulturinstitutionen, das Musikfest Bremen sowie die Alte Nationalgalerie Berlin tätig.

Monika Brunnmüller lebt in Bremen. Sie ist langjährige Mitarbeiterin bei belladonna und leitet seit 2005 die Kunstgespräche.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Tel. 0421. 70 35 34

Die Führungen und Kunstgespräche sind für Frauen

Beginn: Sonntag, 21. Januar 2018  /  14:00 - 16:00 Uhr
Ort: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207
Kosten: 20 €
ermäßigt: 17 €










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Führung mit Kunstgespräch: Max Beckmann

Kosten 20 €