Fachgespräch: Der unterschätzte Wirtschaftsfaktor Soloselbstständigkeit
17. Juni 2020 | 17:00 Uhr – 19:00 Uhr

Fachgespräch mit Dr. Katja von der Bey und Dr. René Leicht

Die Wissensgesellschaft generiert einen zunehmend höheren Anteil an Selbstständigen, die eher auf ihre Expertise als auf zusätzliche Beschäftigte angewiesen sind. 

Die meisten Menschen, auch die Mehrzahl der Männer, gründen heutzutage (zunächst) soloselbstständig. Dieser „Normalfall“ der Existenzgründung hat gutes Wachstumspotenzial, trifft aber häufig genug auf eine Wirtschaftskultur, die immer noch auf überholten Bewertungsmustern und Genderstereotypen beruht.

Soloselbständigkeit, die eher weiblich konnotiert wird, gilt pauschal als prekär. Dagegen sind die Start-up-Gründungen viel „wert“, obwohl sie selten nachhaltig erfolgreich sind. Welchen volkswirtschaftlichen Beitrag leisten die Soloselbstständigen für die Wirtschaft Deutschlands?

Im Gespräch:

Foto: Anke Großklaß

Dr. Katja von der Bey ist Geschäftsführerin, Vorstandsmitglied der Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft in Berlin, Europas größtem Unternehmerinnen- und Gründerinnenzentrum. Sie ist auch Teil des Leitungsteams der bundesweiten gründerinnenagentur (bga).

Dr. René Leicht ist Soziologe, Politikwissenschaftler und leitete über 20 Jahre den Forschungsbereich "Neue Selbständigkeit" am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim. Er ist seit kurzem als Senior Advisor für das Institut tätig.

Zwei erfolgreiche Soloselbstständige aus Bremen werden aus der Praxis erzählen.

In Kooperation mit:

 

Ort belladonna - Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V., Sonnenstraße 8, 28203 Bremen
Offen für
  • alle Interessierten
Eintritt
  • frei
Anmeldung
  • nicht notwendig

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