Führung mit Kunstgespräch: Teresa Burga am 09.10.2022
9. Oktober 2022 | 15:00 Uhr – 17:00 Uhr

Teresa Burga - Die Seiltänzerin

 

Führung durch die Ausstellung mit anschließendem Kunstgespräch

in Kooperation mit der Weserburg Museum für moderne Kunst

 

Die peruanische Künstlerin Teresa Burga (1935-2021) erfuhr erst spät internationale Anerkennung als bedeutende Wegbereiterin von Pop Art und Konzeptkunst in Lateinamerika. Die Arbeit „Profil der peruanischen Frau“ von 1980/81 ist eines ihrer feministischen Schlüsselwerke, es wurde mehrfach ausgestellt und als Buch veröffentlicht.

In den großen Kunsthäusern (Chicago, London, Zürich, Hannover etc.) und Biennalen (Venedig, Istanbul) erregte sie vor allem Aufmerksamkeit durch ihre Installationen, Objekte und Environments.

Im Mittelpunkt der aktuellen Schau in der Weserburg steht das äußerst farbenfrohe, naiv anmutende zeichnerische Werk aus den Jahren 2013-2021. Die über 70 Arbeiten zeigen unter anderem Szenen aus dem alltäglichen Leben peruanischer Frauen. Bei näherem Hinsehen wird jedoch der gesellschaftskritische Ansatz Teresa Burgas deutlich, die sich zeitlebens mit der prekären Situation und Diskriminierung von Frauen und indigenen Menschen in ihrem Land auseinandersetzte. Ergänzt wird die Ausstellung von einer raumgreifenden Installation farbiger Objekte aus den 1960er Jahren.

Führung mit Karin Puck

Karin Puck lebt in Bremen. Sie absolvierte ein Studium der Freien Kunst an der HfK Bremen. Nach einer langjährigen Tätigkeit im Museum für Gegenwartskunst in Siegen ist sie seit 2020 freie Mitarbeiterin im Museum Weserburg Bremen.

Kunstgespräch mit Monika Brunnmüller

Monika Brunnmüller lebt in Bremen. Sie ist Germanistin und Kunstvermittlerin und leitet seit 2005 die Kunstgespräche.

In Kooperation mit:

Ort Weserburg Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen
Offen für
  • Frauen
Kosten (in EUR) 15,-
Ermäßigte Kosten (in EUR) 10,-
Teilnehmerinnen begrenzt
Anmeldung
  • erforderlich

Anmeldung

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Ergänzende Daten

Mit diesen ergänzenden Daten können die Inhalte der Veranstaltung besser auf die Bedürfnisse und Interessen der Teilnehmer*innen abgestimmt werden.
Natürlich sind die Angaben freiwillig.


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