Erinnern heißt Handeln

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#frauenmachengeschichte


Am 13.09.2018 ist es endlich soweit und das Digitale Deutsche Frauenarchiv geht online. belladonna und rund
40 weitere Einrichtungen des Dachverbandes i.d.a. sind daran beteiligt und haben ihre Schätze zur Verfügung gestellt.
Dieses Ereignis wird begleitet von einer Feministischen Sommeruni an der Humboldt-Universität zu Berlin. Unter dem Titel #frauenmachengeschichte werden am Samstag, dem 15.09. über 60 Veranstaltungen stattfinden. Auch belladonna ist dabei.

Erinnern heißt handeln
Feministische Gedächtniskultur nutzen

Die Uhrzeit wird rechtzeitig bekannt gegeben.


Lesben- und Frauenarchive repräsentieren eine Gegenöffentlichkeit und dokumentieren die vielfältigen Aktivitäten historischer und aktueller Bewegungen. Zielsetzung ist das Bewahren von Bewegungsgeschichte und deren Nutzbarkeit. Als Ergänzung und Korrektiv zu traditionellen, teils patriarchalischen Gedächtnisinstitutionen stellen die rund 40 Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbandes – analog und online – eine verlässliche Instanz für umfangreiche Recherchen dar und helfen, Fake News entgegenzuwirken.


Das Digitale Deutsche Frauenarchiv wird nach dem Online-Gang kontinuierlich frauenpolitische Dokumente ins Netz stellen. Akteurinnen aus den Bereichen Archiv, Wissenschaft, Journalismus und politische Lobbyarbeit diskutieren darüber, wie Archivalien sichtbarer und für die aktuelle feministische Arbeit nutzbar gemacht werden können.


Was ist das Besondere an den unterschiedlichen i.d.a.-Einrichtungen? Welche Schätze verbergen sich in den Archiven und wie gelangen diese an die interessierte Öffentlichkeit? Welchen Nutzen haben Forschende, Journalist_innen und Aktivist_innen von den Materialien?


Auf dem Podium:
Maren Bock, Mitgründerin von belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft e.V., seit über 30 Jahren in der Frauenbewegung aktiv.
Teresa Bücker, Netzaktivistin und Chefredakteurin des Berliner Online-Magazins EDITION F (angefragt).
Prof. Dr. Urmila Goel, Professorin am Institut für Europäische Ethnologie der HU Berlin und Mitglied am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (angefragt).
Dr. Helga Lukoschat, Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) Berlin.
Prof. Dr. Karin Schwarz, Archivwissenschaftlerin am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam.
Moderation: Ute Kätzel, Historikerin und Journalistin in Berlin, sie publiziert zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, u.a. zu den 68erinnen

Anmeldung unter: feministische-sommeruni.de

 

Beginn: Samstag, 15. September 2018  /  00:00 - 23:59 Uhr
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin
Kosten: frei