#MeToo und was nun?

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#MeToo und was nun?
Die aktuelle Sexismusdebatte
Vortrag und Diskussion mit Johannah Illgner


Ausgelöst durch die Vorwürfe gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein rief die Schauspielerin Alyssa Milano
im Oktober 2017 dazu auf, eigene Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen und Belästigungen unter dem Hashtag
#MeToo zu veröffentlichen. Hunderttausende Betroffene fühlten sich seither ermutigt – häufig zum ersten Mal –
von ihren Erlebnissen zu berichten. Allein die große Menge der Berichte verdeutlicht das Ausmaß des alltäglichen
Sexismus, auf den Feministinnen seit Jahrzehnten hinweisen.


#MeToo löst vielfache Abwehrreaktionen aus, die von Relativierung und Bagatellisierung bis hin zu der Behauptung
reichen, Opfer von Übergriffen seien selbst schuld. Nicht nur Männer, auch Frauen unterstellen, es dürfte nicht
mehr geflirtet werden und die Unbeschwertheit heterosexueller Begegnungen sei in Gefahr. Ist es von Männern
tatsächlich zu viel verlangt, sich am Grundsatz der Einvernehmlichkeit zu orientieren?


Wie kann ein respektvoller Umgang zwischen den Geschlechtern erreicht werden? Was kann getan werden,
damit diese Debatte nicht im Sande verläuft und welche Rolle können Feministinnen dabei einnehmen?


Im Anschluss an den Vortrag laden wir Sie herzlich dazu ein, diese und weitere Fragen zu diskutieren.


Johannah Illgner lebt in Heidelberg, ist Politikwissenschaftlerin und Inhaberin von Plan W, der Agentur für strategische Kommunikation. Sie bietet u.a. gendersensible Kommunikationsberatung an.


Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Ort: belladonna
Kosten: 8,00 €
ermäßigt: 5,00 €