Talkrunde: Professionell, kreativ und arm – Gender Pay Gap im Kulturbereich
30. Mai 2022 | 18:00 Uhr – 21:00 Uhr

Gender Pay Gap im Kulturbereich

Eine von Kulturstaatsministerin Monika Grütters initiierte Studie kam 2016 zu dem Ergebnis, dass Frauen im Kultur- und Medienbereich in mehrfacher Hinsicht benachteiligt sind. In einem Zeitraum von über 20 Jahren wurde u.a. die Ausbildungssituation, die Präsenz von Frauen in Führungspositionen und die Partizipation von Künstlerinnen an Fördergeldern untersucht. Beim Einkommen freiberuflicher Künstlerinnen ergab sich ein Gender Pay Gap von über 20 Prozent. Daran hat sich auch fünf Jahre später nicht viel geändert, von Geschlechter-gerechtigkeit kann deshalb nicht die Rede sein.

Das niedrige Einkommen von Kulturschaffenden hängt auch mit der mangelnden Beachtung und Wertschätzung ihrer Leistungen im Kunst- und Kulturbereich sowie in der Gesellschaft zusammen. Auch bei Beschäftigten in der Kreativwirtschaft besteht dringender Handlungsbedarf. Der Deutsche Kulturrat hat deshalb einen umfangreichen Forderungskatalog vorgelegt.

Sie sind herzlich eingeladen, mit Expertinnen im Kunst- und Kulturbereich über dieses aktuelle Thema zu diskutieren und konstruktive Lösungen zu finden.

Anmeldung erforderlich bis 23. Mai 2022. Einlass ab 17.30 Uhr.

Auf dem Podium:

Carmen Emigholz, Staatsrätin für Kultur in Bremen

Gabriele Schulz, stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates, Herausgeberin der Studie „Frauen in Kultur und Medien“

Janneke de Vries, Direktorin des Kunstmuseums Weserburg

Claudia A. Cruz, Bildende Künstlerin und Designerin

Moderation: Katharina Guleikoff, Dipl.-Medienwirtin, Radio-Journalistin und -moderatorin

Ort Konsul-Hackfeld-Haus, Birkenstr. 34, 28195 Bremen
Offen für
  • alle Interessierten
Eintritt
  • frei
Teilnehmer_innen begrenzt
Anmeldung
  • erforderlich

Anmeldung

Persönliche Daten

Kontaktdaten

Ergänzende Daten

Mit diesen ergänzenden Daten können die Inhalte der Veranstaltung besser auf die Bedürfnisse und Interessen der Teilnehmer*innen abgestimmt werden.
Natürlich sind die Angaben freiwillig.


Newsletter


KulturBildungWirtschaftArchiv


Exportieren